Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
heimeln verb.
heimeln , verb. heimatliche, vertraute gefühle erregen, ein schweizerisches wort: es heimelet mich, es ist mir so als wär ich hier daheim; dieser mensch heimelet mich, zieht mich mit geheimem zauber an sich. Stalder 2, 33 . in der verbindung anheimeln hat das wort allgemeinen eingang in die schriftsprache gefunden: alles heimelte den knaben an, als er aus der fremde nach hause kam. Auerbach dorfgesch. 1, 236 ; ein vorzug des deutschen wesens, der in dem deutschen herzen der Elsässer bald anheimeln und erkennbar werden wird. Fürst Bismarck im deutschen reichstage den 2 . mai 1871. Ein anderes h…