Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
heerling m.
heerling , m. weintraube die in folge zu später blüte nicht hat reifen können, sonst härling ( sp. 480), härtling ( sp. 516); vielleicht ist die letztere die ächte form, die andern verstümmelungen davon: und wartet das er ( der weinberg ) drauben brechte, aber er brachte heerlinge. Jes. 5, 2 ; warum hat er denn heerlinge gebracht, da ich wartet das er drauben brechte. v. 4; zur selbigen zeit wird man nicht mehr sagen, die veter haben heerlinge gessen, und der kinder zeene sind stumpf worden, sondern ein jglicher wird umb seiner missethat willen sterben, und welcher mensch heerlinge isset, dem …