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Hebelade

nhd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
6 in 6 Wb.
Sprachstufen
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5

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Hebelade

Bd. 9, Sp. 25
Hebelade, Vorrichtung zum ruckweisen Heben von Lasten mittels Hebelkraft auf geringe Höhen. Man unterscheidet die deutsche, französische und schwedische H. Die Abbildung zeigt eine schwedische H., wie sie zum Ausziehen von Schützen verwendet wurde. AA ist ein um den Zapfen C des Gestelles B schwingender Doppelhebel, der mit seinen Ausschnitten D und D4 abwechselnd unter die Bolzen E und E, greift. Letztere können in den auf beiden Seiten der Schleife FF befindlichen Lochreihen beliebig versetzt werden. Bewegt man den Hebel aus der in der Figur angegebenen horizontalen Stellung links aufwärts, so wird dadurch der Bolzen E und mit ihm die Schleife FF samt dem durch die Zugstange G daran hängenden Schützen angehoben. Ist nun dabei der rechte Hebelarm so weit niedergegangen, daß sein Ausschnitt D4 gerade unter dem nächst tiefern Loch der rechten Reihe steht, so wird der Bolzen E4 in dieses gesteckt und dann der rechte Hebelarm nach oben bewegt, wobei wieder eine Hebung von A eintritt, bis der linke Ausschnitt D um ein Loch abwärts gegangen ist, in das jetzt der Bolzen E gesteckt wird etc. Jetzt werden die seit dem 17. Jahrh. bekannten Hebeladen kaum mehr benutzt, weil man vollkommnere Hebeapparate in den direkt wirkenden Winden (s. d.) besitzt.
1264 Zeichen · 13 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Hêbelade

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Die Hêbelade , plur. die -n, ein mechanisches Werkzeug, in Gestalt einer Lade oder eines länglichen Kastens, schwere Bäu…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Hebelade

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Hebelade , Werkzeug zum Heben, besteht wesentlich aus einem Hebel, dessen Unterlage nach und nach erhöht werden kann. Di…

  3. modern
    Dialekt
    Hebeladef.

    Pfälzisches Wb.

    Hebe-lade f. : ' Winde zum Verladen von Baumstämmen ', Heblad (heblād, --) [verbr., Lambert Penns 78 Gal-Josbg], Hib- […

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit hebelade

0 Bildungen · 0 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von hebelade 2 Komponenten

hebe+lade

hebelade setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

Keine Komposita gefunden — hebelade kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.

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APA
Cotta, M. (2026). „hebelade". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/hebelade/meyers
MLA
Cotta, Marcel. „hebelade". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/hebelade/meyers. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „hebelade". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/hebelade/meyers.
BibTeX
@misc{lautwandel_hebelade_2026,
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