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Hanausek

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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Hanausek

Bd. 8, Sp. 713
Hanausek, 1) Eduard, Technolog, geb. 27. Juli 1851 auf Schloß Weitwörth bei Oberndorf in Salzburg, studierte an der Technischen Hochschule in Wien, wurde 1871 Assistent für die mathematisch-mechanischen Fächer an der Forsthochschule in Mariabrunn bei Wien, 1872 Assistent für mechanische Technologie an der Technischen Hochschule in Wien, 1873 gleichzeitig Lehrer und 1876 Professor an der Handelsakademie in Wien und Vorstand des Laboratoriums für Warenkunde. Er ist auch Direktor der genossenschaftlichen Drechslerschule in Wien. H. lieferte viele bemerkenswerte Arbeiten über Warenkunde und schrieb: »Über Unterrichtsanstalten gewerblicher Richtung in Österreich, Deutschland und der Schweiz« (1875); »Kurze Darlegung der wichtigsten anatomischen, physikalischen und chemischen Verhältnisse der Pflanzenkörper« (2. Aufl., Wien 1888); »Die Technologie der Drechslerkunst« (2. Aufl., das. 1897); auch besorgte er die 12. und 13. Auflage von Erdmann-Königs »Allgemeiner Warenkunde und Technologie« (Leipz. 1895 u. 1901) und verfaßte zahlreiche Berichte über Fach- und Weltausstellungen. 2) Thomas Franz, Bruder des vorigen, Botaniker und Technolog, geb. 26. Sept. 1852 auf Schloß Weitwörth, studierte in Wien, wurde 1875 zum Supplenten und 1880 zum Professor der Warenkunde und Naturgeschichte an der Landesoberreal- und Handelsschule in Krems ernannt, promovierte 1881 und ging 1885 als Professor an der Staatsoberrealschule nach Wien, wo er zugleich die Professur der Warenkunde an der Fortbildungsschule für Eisenbahnbeamte erhielt. 1893 wurde er auch Mitglied der Prüfungskommission für das Lehramt an Handelsschulen. 1897–99 war er Inspektor an der allgemeinen Untersuchungsanstalt für Lebensmittel, dann wurde er Professor am Staatsgymnasium im III. Bezirk Wiens und zugleich am Technologischen Gewerbemuseum, 1902 Direktor des Gymnasiums in Krems. Er ist auch Mitglied des Beirates für Angelegenheiten des Verkehrs mit Lebensmitteln im Ministerium des Innern. In Krems begründete H. während seines ersten Aufenthaltes eine Warensammlung und ein Warenlaboratorium, die seither vielfach als Muster benutzt worden sind Er lieferte sehr zahlreiche Arbeiten über den anatomischen Bau und die Verfälschung von Waren, namentlich auch von Nahrungsmitteln, und zählt zu den bedeutendsten Vertretern der Warenkunde. H. schrieb: »Die Nahrungs- und Genußmittel aus dem Pflanzenreich« (Kassel 1884); »Lehrbuch der Materialienkunde« (Wien 1887 bis 1891, 2 Bde.; 2 Aufl. 1898, Bd. 1 u. 3); »Lehrbuch der Somatologie und Hygiene« (das. 1894, 4. Aufl. 1904); »Die Entwickelungsgeschichte der Frucht und des Samens von Coffea arabica« (das. 1890 u. 1891); »Lehrbuch der technischen Mikroskopie« (Stuttgart 1901). Auch bearbeitete er die 2. Auflage von Schlössings »Handbuch der allgemeinen Warenkunde« (Stuttg. 1890) und von Weidingers »Warenlexikon der chemischen Industrie u. Pharmazie« (Leipz. 1891).
2896 Zeichen · 41 Sätze

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Hanausek

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Hanausek , 1) Eduard , Technolog, geb. 27. Juli 1851 auf Schloß Weitwörth bei Oberndorf in Salzburg, studierte an der Te…

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Zerlegung von hanausek 2 Komponenten

hanau+sek

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Cotta, M. (2026). „hanausek". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 18. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/hanausek/meyers
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Cotta, Marcel. „hanausek". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/hanausek/meyers. Abgerufen 18. May 2026.
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Cotta, Marcel. „hanausek". lautwandel.de. Zugegriffen 18. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/hanausek/meyers.
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