Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hampfel f.
hampfel , f. quantum manu capitur, entstanden aus handvoll, wie arfel (1, 563) aus armvoll, mumpfel aus mundvoll, was die schweizerische form handfel, handfele neben hampfel, hampfele ( Stalder 2, 16 ) deutlich zeigt. der ausdruck geht durch die ober- und mitteldeutschen dialecte in der form hampfel ( vgl. Lexer 132 ) oder hamfel ( aus dem Elsasz Fromm. 6, 260 ); in Obersachsen mit der diminutivbildung hämfelchen, ein hämfelchen salz; mitteldeutsch ist hampel mit verhärteter labialis, z. b. in Hessen Vilmar 147 . so heiszt auch ein kleines, mit der hand zu erraffendes bündel ähren, deren mehre…