Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
hampeln
hampeln
hampeln Vb. ‘sich unruhig (hin und her) bewegen, zappeln’, aus dem Nd., ungeklärten Ursprungs; literatursprachlich zuerst bei nordd. Schriftstellern des 19. Jhs. Daneben findet sich das Verbum mnd. nd. ampeln ‘sich mit Händen und Füßen (vergeblich) bemühen, etw. zu erlangen suchen’ (15. Jh.). Zum angenommenen Übergang von ampeln zu hampeln unter Einfluß von humpeln vgl. in: IF 51 (1933) 249 f. – Hampelmann m. ‘(hölzerne) Puppe, deren Arme und Beine durch eine Schnur auf und ab bewegt werden können’, auch ‘leicht lenkbarer Mensch, Waschlappen’, frühnhd. Hempelmann ‘Dummkopf’ (16. Jh.), als Sachbezeichnung für das Spielzeug seit dem 17. Jh.