Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
guthaben n.
guthaben , n. , aus der formel etw. gut haben ( vgl. DWB gut I A 5 c β ββ , sp. 1248) gebildet; um 1800 auftretend, aber vielleicht älter, s. DWB guthäber ; ' als forderung an jem. ausstehende geldsumme ': da Dietrich bereit war, nicht nur ein guthaben an Bürger von beiläufig 1500 thlr. zu streichen Müllner dram. w. (1828) 8, 128 ; in welchen das spärliche licht ... ohne beistand der ewigen comptoirlampe weder guthaben noch debet aufklären würde Gaudy s. w. (1844) 19, 44 ; und er ( der sünder ) dachte sich seine schuld und sein guthaben im himmel genau angemerkt G. Freytag ges. w. 18, 326 ; so…