Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gutgenug m.
gutgenug , m. , mundartlich obd. gebildete zusammenrückung von gut genug ' das noch zu etwas taugliche ' ( s. gut I A 2 c β ), meist halb ironisch für etw., das nicht mehr viel wert ist, aber in ermanglung von besserem noch gebraucht wird, vgl. der gutgenug hat sein lebtag nichts getaugt vel ist sein lebtag nichts nutz gewesen nunquam in pretio fuit res superficiarie peracta Pistorius thes. paroem. (1715) 891 ; von personen im sinne ' lückenbüszer ' als f. und m.: meinen sie, dasz ein fräulein so leicht eine untreue vergebe und ietzt am ende die gutgenug für sie seyn wolle v . Petrasch s. lust…