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Gurma

Lex. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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3 in 3 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Gurma

Bd. 8, Sp. 531
Gurma, Landschaft in der afrikanisch-franz. Kolonie Dahomé (s. Karte »Togo«), liegt zwischen 11°-13°30´ nördl. Br. und 1°-3°30´ östl. L. Das Land scheint sehr ungleich bevölkert zu sein. Neben volkreichen Distrikten findet man ausgedehnte, wüste Striche mit dichtem Gebüsch. Der südliche Teil ist eine steinige, vegetationslose Ebene, der westliche ist besät mit zahlreichen Hügeln, der östliche, zum Becken des Niger gehörige, ist dagegen eine weit sich hinstreckende sandige Ebene. Doch ist das Land im allgemeinen fruchtbar und bedeckt mit zahlreichen Pflanzungen. Das Gebiet wird durch Danka und Pindiagu zum Niger entwässert. Wichtigere Plätze sind Nungu und Kulfela. Das Land ist noch sehr wenig bekannt. Nach Barth erhielten wir 1892 wieder einige Nachrichten durch Monteil. 1894 wurde Decoeur beauftragt, das Hinterland von Dahomé zu erforschen. Er ging daher nach Nikki, wo er 20. Nov. 1895 einen Schutzvertrag mit dem Häuptling der Bariba abschloß. Hier hörte er vom Anmarsch Gruners aus Togo und wandte sich nun westwärts, um den Sultan von Fada und G. für Frankreich zu gewinnen. Inzwischen hatten Carnap und Gruner Verträge mit Sansanne Mangu und Pama geschlossen, doch wurde letzteres als Tributstaat von G. 1897 an Frankreich überlassen. Der Gouverneur von Dahomé hatte zu gleicher Zeit zwei Expeditionen ausgeschickt, eine unter Band nach Fada n'Gurma, eine zweite unter Bretonnet nach Say. Der letztere gründete auf seinem Marsche nach Say mehrere militärische Posten. Dasselbe tat auch Band zu Dako und Kuntun und langte 1. Febr. 1897 in Fada n'Gurma an. Hier fand er den Sultan Bantschande im Kriege mit seinen westlichen Untertanen. Band übernahm den Oberbefehl über das Heer des Sultans, schlug die Rebellen bei Tukuna und stellte die Ordnung wieder her.
1777 Zeichen · 29 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gurma

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Gurma , Landschaft in der afrikanisch-franz. Kolonie Dahomé (s. Karte »Togo«), liegt zwischen 11°-13°30´ nördl. Br. und …

  2. modern
    Dialekt
    Gurma

    Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Gurma , Gurmang [Kùrm Ruf. Obbr. ; Kùrmà Osenb. Co. Bf. Dachstn. Zinsw. ] m. Vielfrass, Nimmersatt, Geizhals; ein Kind…

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Wortbildung

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8 Bildungen · 8 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

gurma‑ als Erstglied (8 von 8)

Gurma(n)

SHW

Gurma(n) Band 2, Spalte 1525-1526

Gurmagen

RhWB

gurma·gen

Gur-magen gō : rmγən Trier-Kenn ; gurmāγə Saarbr m.: dass.

Gurmang

LothWB

gur·mang

Gurmang [gùrma D. Si. ; gùrmo Lix. Sgd. ; gùrm Bi. Fa. ] m. Vielfraß, Nimmersatt. — lux. 150 Gormang; els. 1, 231 Gurma; frz. gourmand.

gurmangig

RhWB

gurman·gig

gurmangig -ma·n.ĭχ [ -mę·n.- Merz-Saarhölzb , Saarbg-Faha , Trier-Wasserliesch ; -nəgiχ Saarbr ]; -ma·ŋ.iχ, –·ŋ.əlĭχ [ -·ŋ.əriχ Bitb-Wiersd …

gurmangsich

LothWB

gurmang·sich

gurmangsich [gùrmasiχ D. Si. ; gùrmoksiχ Ko. Lix. u. s.] adj. u. adv. gierig im Essen. — lux. 150 gormangzech. s. d. vorige.

Gurmann

RhWBN

gur·mann

Gur-mann Saarbg-Wellen , Prüm m.: Geizhals.