Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grifflein n.
grifflein , n. , im 16. und 17. jh. sehr häufig; nur selten mit erinnerung an die bedeutung des greifens: ( sie ) fieng derwegen an den guten doctor, welcher hart entschlaffen, mit allerley grifflein und anreitzungen aufzuwecken Maynhincklers sack (1612) B 1 a ; in der regel im sinne von griff II B kunstgriff, vielfach ohne dasz das wort noch als demin. empfunden wird: aber doch ( mit der vorrede ) ein kleins kurtzes grifflin zu geben denjenigen, so gnade und verstand haben, weiter darnach zu trachten Luther bibel 7, 313 Bindseil; warumb wolten wir verzweiflen solche ( kunst ) zu erlernen, die…