Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
graumann m.
graumann , m. 1) für ein graues pferd oder verächtlich für einen alten gaul, im 16. jh., aber vorwiegend in den aus graumann entstellten formen gromann, gromen, graman, gramma u. ä., vgl. s. v. gromann teil 4, 1, 6, sp. 442 f. und unten graumännlein 1: da begegnet jn ein alter graman auff ein dürre weyd gespannen, der etwa ein reysiger gaul gewesen sprichw., schöne weise klugreden (1548) 15 b ; dazu Fischer schwäb. 3, 811 ; schweiz. id. 2, 732. 2) als kosename für den esel: aber wohin in diesem gräszlichen lande? komm, graumann Dörfler Peter Farde (1929) 96. 3 ) ' kobold ', s. DWB graumännchen…