Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grampig adj.
grampig , adj. , ' rauh, schrammig ', ein nur ganz vereinzelt literarisch nachweisbares wort: gebet alsdann achtung auff die seite ( des baumes ), da die rauche grampichte alte borck vorhanden, selbige seite wird euch den norden oder nordosten zeigen Linemann (1654) bei Frischbier pr. 1, 249 a . mundartlich, freilich in entlegenem gebiet und mit sehr lockerer sinnbeziehung: grampich ' unbeholfen, plump, klotzig, massig ', in der Zips ein grampiger mann, der ein grobes, schrammiges gesicht hat Kramer Bistritz 37 ; grmpich Haltrich siebenb.-sächs. 12 b . dazu wohl österr. grampes, grampus, kram…