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gräpel

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gräpel m.

Bd. 8, Sp. 1887
gräpel, m., als nebenform gröbel (s. d.), wozu noch gröbel neueröffn. bergwerck (1704) 178. in der bergmannsspr. das masz einer spanne, eines halben schuhs, eines achtel lachters: 'gräpel, ist ein bergmaasz, einer spannen lang, und thun zwei gräpel ein virtel lachter' Schönberg berginform. (1693) anh. 14a; wenn ein gang so breit ist (eine ausgespannte hand), sagt man: er ist des gräpels mächtig bergm. wb. (1778) 239; Mothes ill. baulex. (1882) 2, 518. die s. v. gröbel vermutete beziehung zu grebel (s. d.) = grabwerkzeug (tiefenmasz eines spatenstichs?) ist von der weit vorwiegenden -p-form wie von der bedeutung her wenig einleuchtend. eher als substantivbildung zu grapeln, gräpeln 'fingernd greifen', s. 1grappeln.
741 Zeichen · 20 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gräpel

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Der Gräpel , des -s, plur. ut nom. sing. ein im Bergbaue einiger Gegenden übliches Längenmaß, so weit als man mit den au…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit graepel

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von graepel 2 Komponenten

gra+pel

graepel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

graepel‑ als Erstglied (1 von 1)

gräpelsmächtig

DWB

graepel·smaechtig

gräpelsmächtig , adj. , zu gräpel ( s. d. ) ' eine spanne breit ', s. bergmänn. wb. (1778) 239; Beil technol. wb. (1853) 1, 260 .