Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottigkeit adv.
gottigkeit , adv. , in parenthetischem gebrauch; im obd. bisweilen aus der mundart an die literarische oberfläche dringend: und gottigkeit ( sozusagen ) thu ichs nicht einmal des leutanschmierens wegen, wenn ich mir den bock nehm Rosegger schr. (1895) II 3, 118 . zu dem in zahllosen varianten und entstellungen zugrundeliegenden mundartl. obd., besonders bair.-österr. typus ( als gottikait, gottakeit, gottika, gokeit usw. mit gott- im ersten, -keit aus quît, chît, zu ahd. quedan, mhd. queden im dritten bestandteil ) und seinen ( unsicheren ) erklärungsversuchen vgl. die obd. mundartwbb., dazu F…