Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottig adj.
gottig , adj. , ' einzig '. als regional begrenzte seitenform neben dem in den mundarten des obd. und des angrenzenden westl. md. allgemein verbreiteten gotzig ( s. d. ), vgl. bes. Fischer schwäb. 3, 772 f., daneben Schmeller-Fr. bair. 1, 962 ; schweiz. id. 2, 523; Meisinger Rappenau 75 b ; Autenrieth pfälz. 56 ; Reuting Höchst 19 . von hier aus in mundartlich gefärbtem schrifttum: ach vater, lasz das balge sî, es hilft kei gottigs bitzeli Schweizer volkslieder 1, 141 Tobler; da stand der arme schlucker mit seinem gottigen glücksschuh und seinem stiefel! wuszte nicht, was er jetzt machen sollt…