Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gotteshausmann m.
gotteshausmann , m. , pl. ungebräuchlich, dafür -leute ( s. d. ). 1) im obd., vor allem alem. der zu einer geistlichen grundherrschaft, besonders einem kloster, in irgendeinem abhängigkeitsverhältnis stehende; vgl. gotteshausmensch , -frau, -leute: der sol al der rehte gehorsam sin alse ein gotzhus man zerehte sin sol (1275) corp. d. altdt. originalurk. 1, 242 Wilhelm; ( elsäss. 15. jh. ) weist. (1840) 4, 241; so ain gotzhausman verkauft ... oder was gotzhaus grunt verändert ausserhalb willen und wissen meins genedigen herrn, ... das derselb ... zu strafen sei ( hs. 17. jh. ) österr. weist. 1,…