Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottesgnade f.
gottesgnade , f. 1) als zusammenrückung von gottes gnade ( unter gott sp. 1039) die ( unverdiente ) barmherzigkeit gottes gegenüber dem sündigen menschen ( vgl. gnade II A u. B, teil 4, 1, 5, sp. 512 ff. ): das euangelium preysset die lautter, blosse gottisgnade, wie dieselbige alle sunde ablasse und vortilge (1522) Luther 10, 1, 1, 671 W.; Herder 7, 129 S. die liebe und güte gottes ( vgl. gnade II C); so vor allem konkretisiert von gnadenerweisungen und -gaben gottes: und dien seim nechsten mit der gab, die er von gott empfangen hab, als ein guter hausshaltr ohn schaden, der mancherley gottes…