Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottesfriede(n) m.
gottesfriede(n) , m. , nur im altfries. vereinzelt in fugenloser bildung: godfrethe in: dt. rechtswb. 4, 1015. 1 1) treuga, pax dei. 1@a a) der dem göttlichen willen gemäsze rechts- und friedensschutz, der, in der form eines fehdeverbots, für bestimmte festliche zeiten gilt oder allgemein auf einem bestimmten personenkreis und sachbereich ruht. in mhd. zeit gewöhnlich durch die genitivverbindung gotes vride umschrieben, vgl. s. v. gott sp. 1072; gelegentlich zusammengerückt: her claget uch uber einen Heinriche, daz her ist komen binnen wichbilde in des keiseres straze vnde hebet den gotesvried…