Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gotterbarm n.
gotterbarm , n. , vereinzelt auch m. wohl im anschlusz an die formel dasz (es) gott erbarm(e) ( vgl. s. v. gott teil 4, 1, 5, sp. 1100 f. ). vorwiegend mundartlich, in unorganischen substantivierungen. etwas ist ein gotterbarm: chrank und arm ist e n topplets gotterbarm schweiz. id. 4, 1594; hierher auch Rompler v. Löwenhalt erstes gebüsch (1647) 19 ( s. ob. s. v. gott teil 4, 1, 5, sp. 1100). für einen erbärmlichen, elenden menschen: da stehen wie der gott-arbarm e Fischer schwäb. 3, 759 ; e s ist niema n d so arm als e in gott-erbarm e ebda 3, 759. für ein erbärmliches gesicht: ( mach ) ein …