Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottähnlichkeit f.
gottähnlichkeit , f. , vereinzelt gottesähnlichkeit allg. dt. bibl. (1765) 61, 357; ( im vers ) Herder 29, 705 S. als substantivbildung zum vorigen, aber mit etwas anderer verteilung der akzente; im letzten drittel des 18. jhs. aufkommend. 1 1) in christlichem oder christlich bestimmtem gebrauch. 1@a a) als stark auszeichnender begriff für die spezifische würde des menschen, im anschlusz an 1. Mose 1, 27 : gott schuf den menschen, schuf ihn sich zum bilde, sich zu erfreun an eines menschen antlitz voll gottesähnlichkeit, voll gottesliebe Herder 29, 705 S.; gottähnlichkeit 9, 538; 10, 347; 11, …