Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
goldtropfe(n) m.
goldtropfe(n) , m. 1 1) ' ein tropfen flüssiges gold ' Campe 2, 423 a . im bild: o könnte ich diesen goldtropfen so glänzend zu dir hinrollen, als er jetzt aus der glühpfanne des herzens geflossen ist Thümmel reise (1791) 7, 8 . 2 2) häufiger uneigentlich für ein festes stück gold in tropfenform ( vgl. tropfen A 2, sp. 871 unten ): die perle, schon in den träumen vorbedeutsam mit der thräne verglichen, entsprang nach dem mythus aus der Venus thräne, wie sich Freyjas thränen in goldtropfen wandelten Jac. Grimm dt. mythol. (1876) 2, 1019 ; kleinen auf einer seite abgeflachten goldtropfen ähneln …