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gösch

nhd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Alle 5 Wörterbücher
Anchors
6 in 5 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
Verweise rein
5
Verweise raus
3

Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

gösch f.

Bd. 8, Sp. 971

gösch , f. , ' kleine viereckige flagge, bugflagge '. aus gleichbed. nl. geus, f.; der auslaut zeigt einwirkung des nl. diminutivs geusje ( mit palatalisiertem s), wie auch der endgültigen dt. form diminutivformen vorausgehen ( s. unten ). die herleitung des nl. wortes vom namen der wassergeusen ist nicht gesichert ( vgl. woordenb. d. nederl. taal 4, 1883); engl. jack in den bed. ' kerl ' und ' bugflagge ' ( vgl. Kluge-Götze [1951] 275 a ) kommt als parallele zu einem solchen ansatz nicht in betracht, da jack in letzterer bedeutung dunklen ursprungs und wohl eher in diminutivem sinne aufzufass…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    GöschDie

    Campe (1807–1813) · +3 Parallelbelege

    Die Gösch oder

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gösch

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Gösch ( Bugflagge ), von Kriegsschiffen und Postdampfern im Bug oder auf dem Bugspriet geführte kleine Flagge (s. d., S.…

  3. modern
    Dialekt
    Gösch

    Rheinisches Wb.

    Gösch fršəgš Altk-Crottorf Sg. t. m.: Froschlaich.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit goesch

20 Bildungen · 13 Erstglied · 4 Zweitglied · 3 Ableitungen

Zerlegung von goesch 2 Komponenten

go+sch

goesch setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

goesch‑ als Erstglied (13 von 13)

göschchen

DWB

goesch·chen

göschchen , n. , diminutiv ( kosewort ) von gosche: Regel Ruhla 198 ; Schröer maa. d. ungr. berglandes 55 ; göschichen (mäulichen) Zesen ver…

Göschel

Meyers

go·schel

Göschel , Karl Friedrich , orthodoxer Philosoph der Hegelschen Schule, geb. 7. Okt. 1781 in Langensalza, gest. 22. Sept. 1861 in Naumburg, s…

Göschele

ElsWB

goesch·ele

Göschele , Göschel [Kèələ Sier. Lutterb. M. Horbg. Ingw. ] n. 1. Mäulchen: das het e G. das Kind redet gern. ‘D’ drei höchste Namme hücht m…

göschel, guschel

DWB

goeschel·guschel

göschlein , göschel, guschel , n. , diminutiv ( meist kosewort ) von gosche. im ostmd. auch ' kusz ', s. DWB guschel teil 4, 1, 6, sp. 1196.…

Göschenen

Meyers

goesch·enen

Göschenen ( Geschenen, Göschinen, Casinotta ), Dorf im schweiz. Kanton Uri, 1100 m ü. M., an der Reuß unterhalb der Schöllenen und des nördl…

Göschen, O. v

DWBQVZ

Göschen, O. v. s. statuten, die goslarischen.

göschgast

DWB

goesch·gast

göschgast , m. : der matrose, welcher dieselbe (= die gösch ) in verwahrung hat, wird der göschgast genannt Röding allg. wb. d. marine (1793…

göschhalter

DWB

goesch·halter

göschhalter , m. : eiserner halter am bugspriet oder am steven für den göschstock ( s. d. ) Stenzel dt. seemänn. wb. (1904) 150 b . —

göschknopf

DWB

goesch·knopf

göschknopf , m. : der flaggenknopf am göschstock Stenzel a. a. o. 150 b . —

göschstock

DWB

goesch·stock

göschstock , m. : göschestock die flaggenstange, von der kleinen flagge, die daselbst wehet, und die man gosche nennt Jacobsson technol. wb.…

goesch als Zweitglied (4 von 4)

Gegösch

RhWB

Ge-gösch jəjyš MüEif , Schleid-Hellenth Sg. t. n.: dass. u. froschlaichähnliches Gebilde.

Ableitungen von goesch (3 von 3)

begöschen

Pfeifer_etym

Gössel n. nd. ‘Gänseküken’, Deminutivum (18. Jh., doch wohl älter) von mnd. nd. Gōs (s. Gans). An nd. Göske ‘Gänschen’ schließt sich an nd. …

Gegösch

RhWB

Ge-gösch jəjyš MüEif , Schleid-Hellenth Sg. t. n.: dass. u. froschlaichähnliches Gebilde.

gösche

DWB

gösche , f. , weiszer gänsefusz, chenopodium album L.: Danneil plattdt. wb. 68 a ; Marzell wb. d. dt. pflanzenn. 1, 935 .