Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gobelin m.
gobelin , m. , wandteppich mit eingewirkten bildern, vgl. mhd. umbehanc. der name rührt her von der königlichen manufaktur und tapetenfabrik Hôtel des Gobelins, die nach Jean Gobelin, einem berühmten Pariser wollfärber des 15. jh., benannt worden war; vgl.: 'Gobelins ist ein berühmtes fabriquenhaus zu Paris zu ende der vorstadt St. Marceau, darinnen sich viele tapetenmacher, scharlachfärber und. andere künstler befinden, welche vortreffliche schöne arbeit machen, die zu auszierung der königlichen palläste gebrauchet wird ' allg. haush.-lex. (1749) 1, 608; Noel Chomel öconom. lex. (1751) 4, 118…