Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gnadenbild n.;
gnadenbild , n.; heute allgemein ein heiligenbild, dem wunderbare kräfte zugeschrieben werden, solche gnadenbilder befinden sich an gnadenorten ( s. d. ), wallfahrtsorten, zu denen pilger einzeln oder in geschlossenen zügen wallfahrten, um dort erhörung in seelischen und leiblichen nöten zu erflehen. in dieser bedeutung erst seit dem 17. jh., obschon die sache älter ist; seit Stieler lexikalisch verzeichnet; vgl. noch gnadenrych bild bei Zwingli unter gnadenreich, adj., 1 b: gnadenbild figura gratiae Stieler stammb. (1691) 147 ; allwo sie ( die majestät ) die schon längst vorgehabte andacht be…