Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glufenknopf m.
glufenknopf , m. , aciculae nodulus Schönsleder prompt. (1647) x 2 c ; zufrühest belegbar bei Rösch v. Geroldshausen (1560) , s. unter glufenmacher ; gern als maszbezeichnung: wer nu fell ( eine krankheit des auges, s. Fischer 2, 1048 s. v. fell 3) in augen hat, dem thue erstlich des grawen pulvers ( schneckenhausasche ) eines glufenknopffs grosz auff das fell O. Gäbelkover artzneyb. (1596) 1, 103 ; vgl. bei Schmeller-Fr. bair. 197 ; vor allem zur bezeichnung von etwas kleinem: so klein als ein glufenknopf (1661) Staub-Tobler 3, 751 ; so auch modern mundartlich, s. ebda und Fischer 3, 718 ; al…