Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glücksspinne f.
glücksspinne , f. , auch mundartlich, s. Mensing holstein. 2, 404. 1 ) aranea diadema Nemnich wb. d. naturgesch. (1793) 200 ; kreuzspinne, die wegen des kreuzeszeichens auf dem rücken als glückbringend gilt, vgl. hwb. d. dt. aberglaubens 8, 272; mancherlei omina sandten ihm die götter. es flog ein rabe zu seiner rechten ... eine glücksspinne kroch über seine hand W. Raabe hungerpastor (1864) 2, 12. 2 ) ' die jungen spinnen werden vom volk für eine eigene art gehalten und glücksspinnen — westf. glücksköbbekes — genannt ' handwb. d. dt. abergl. 8, 272. 3) im schweizer. auch ' afterspinne ' phala…