Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glockenschwengel m.
glockenschwengel , m. , daneben in den früheren belegen mhd. gebrauch entsprechendes glockenswenckel, glockenschwenckel (15. jh. ) bei Diefenbach gl. 65 b . 1) dasselbe wie glockenklöppel, vgl. die gleichen glossierungen wie bei glockenklöppel: bacillus Diefenbach gl. 65 b ; impendiolum ebda 288 b ; rapalum ebda 484 a ; seit dem mhd. bis heute gebräuchlich: von adern ein hengel in dem glokenswengel könig v. Odenwald 38 Edw. Schröder. häufig begegnet er als vergleichsgegenstand, der form nach: mein dütlein oben klein und schmal und ie gröszer hinab gen tal geformet gleich zwen glockenschwenglen…