Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gleichsamig adj.
gleichsamig , adj. , jüngere adjektivische erweiterung des adv. 2 gleichsam als eines einschränkenden oder einen bildlichen vergleich bezeichnenden wortes: haben wir auch diesen ( neuen abgrund ) durchbrochen, und dringen ein, dasz wir jenseit sind, so stehen wir doch nur wieder als gleichsamige antipoden auf dem rande einer oberfläche Tieck schr. (1828) 27, 321 ; ich werde alles aufbieten, dasz wir darauf kommen, wer sie denn eigentlich sind! dasz wäre doch der t(eufel), wenn sie da als ein gleichsamiges nichtsein, als ein sein im nichts ... herumlaufen sollten Seb. Brunner erz. u. schr. (186…