Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glaubwürdigkeit f.;
glaubwürdigkeit , f.; im späten 15. jh. auftretende ableitung von glaubwürdig. 1 1) zu glaubwürdig 1; als eigenschaft einer person, deren einzelne aussage oder gesamte rede auf grund ihrer sittlichen, geistigen u. s. w. qualität, ihres ansehens, ihrer stellung u. dgl. als wahr angesehen werden kann. in älterer sprache öfter auch dem heutigen sinne von ' autorität ' nahestehend, vgl. authoritet glaubwirdigkeit, ansehligkeit, gwalt Simon Rot dict. (1571) c 2 b : wie geloubent aber und mainent in den alten sin ernsthaftikait, guot treffenlich sitten, wyszhait, rAvte, ernietung und erfarung. das s…