Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glaubbrüchig adj.
glaubbrüchig , glaubenbrüchig , adj. , zu den glauben brechen ( s. DWB glaube II C 2 b δ ) gebildet; im 16. jh. verbreitetes wort, das im 17. nur noch vereinzelt auftritt und lexikalisch bis ins 18. jh. weitergeschleppt wird, vgl. infidelis unglaubhaltig, glaubbrüchig, unwaarhaft Jac. Schöpper syn. (1550) b 4 c ; perfidus trewlosz, glaubbrüchig Garth lex. (1657) 587 a ; glaubbrüchig fidem non servans Steinbach dtsch. wb. (1734) 1, 198 ; in der form glaubenbrüchig Murner kl. schr. 2, 114 Pfeiffer-Belli, Comenius janua (1644) 298 , glaubenbrüchig Zwingli dtsche schr. 1, 276 , glaubbruchtig J. Me…