Hauptquelle · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
giskîn
giskihida f. ō-St., nur Gl. 2,603,8 (3. Viertel des 11. Jh.s): ‚Geschick, Umstände; casus‘. Verbalabstraktum mit dem Fortsetzer des Suffixes urgerm. *-iþō-. S. giskehan. – giskiht f. i-St., Gl. 2,603,8 (2. Hälfte des 11. Jh.s, bair.) und Gl. in Hs. St. Florian, XI 588 (13. Jh.), bei N: ‚Geschehen, Ereignis, Eintreffen, Geschick, Zufall, Umstände; ca- sus, eventus, exitus‘, eigtl. ‚was sich ereignet‘ (mhd. geschiht[e], md. geschicht[e], nhd. Ge- schichte; mndd. geschicht[e] f. n.; mndl. ge- scichte n.). Verbalabstraktum mit dem Fort- setzer des Suffixes urgerm. *-đi-. S. giskehan. – giskîn n. a…