Eintrag · Althochdeutsches Wörterbuch
gimeitî st. f.
st. f., mhd. gemeite (vgl. Lexer, Hwb. 3, Nachträge Sp. 191). — Graff II,701.
gi-meiti: acc. pl. O 5,25,30.
Hierher auch (?), s. u.: ga-meiti: nom. sg. F 40,18. 1) Unzulänglichkeit: (Otfrid an seine Leser:) si thar (sc. in meinem Werk), thaz ni dohta, so mir giburren mohta: zellet thio gimeiti minera dumpheiti O 5,25,30. 2) Einbildung (?): manage auh forscrenchit fona festin gameiti nandunc festnissa multos autem inpedit a firmitate praesumptio infirmitatis F 40,18 (zur Übers. nandunc festnissa der wohl urspr. Lesart praesumptio firmitatis u. ihrer beabsichtigten Ersetzung durch gimeiti unfestnissa vgl. Matzel, Unters. S. 207 f. Anm. 270; Hench, Ausg. S. 93 konjiziert dagegen gameitiu als Adj.Attrib. zu nandunc).