Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
gilôn
12. Jh.s); 5,106,24 (14. Jh.):
‚an einem Bruch. S. gil, -oht. – gilônAWB sw. v.
leidend; herniosus‘
II, nur in Gl. 2,656,47 (11. Jh.):
‚heulen [von. Eine Verbindung mit
Hunden]; ululare‘
glilôn (s. d.) ist wenig wahrscheinlich, da Pa-
rallelen für einen l-Einschub fehlen. Vgl.
gellôn. – Ahd. Wb. 4, 259 f.; Splett, Ahd. Wb.
1, 296. 305; Köbler, Wb. d. ahd. Spr. 412;
Schützeichel6 134; Starck-Wells 211; Schütz-
eichel, Glossenwortschatz 3, 454.