Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gichtader f.
gichtader , f. , die angeschwollene daumenvene, vena salvatella ( Hovorka-Kronfeld vgl. volksmedizin 2, 274 ) oder die am fusz sich hinziehende wurzel der vena saphena externa ( J. Hyrtl kunstworte der anatomie 63 ), die in alter volksmedizin bei gichtanfällen zwecks heilung geschlagen wurde. seit der 2. hälfte des 15. jh. bezeugt, heute nicht mehr gebraucht : zwuo adern sind auff der kleinen zechen an beiden fssen, genannt die gichtadern nützlich buch von ordn. der gesundheit ( Augsburg 1475) 28 a , vgl. Fischer 6, 2046 ; in disem fall ( für hüftweh ) ist auch die lässin ( aderlassen ) der g…