Eintrag · Althochdeutsches Wörterbuch
gibrouhhen sw. v.
sw. v., mhd. gebrouchen. — Graff III, 282.
ge-broucho: 1. sg. Npw 17,39; -brouhta (GNO), -brauhte (L), -brohta (BFH), -broihta, mit Umdeutung nach bringan: -brahta (M), -brachta (AP): 3. sg. prt. W 19,3; z. Part. Praet. vgl. brouhhen.
niederbeugen: die mir uuidere uuaren, die iagen ih unde geuaho sie unde gebroucho sie nah mir (‘in meine Richtung’, das 41 folgende uuando sie mir folgent = ut sequerentur, Aug., En. u. das convertere, conversio, ebda. u. bei Cass. vorwegnehmend) Npw 17,39 (Np gebricho); — refl.: sich herabbeugen, herniederbeugen, -neigen: uuanta sih got uon himele hera zeerdon gebroihta durh minen uuillon W 19,3 (in Hs. L flexit übergeschr.).
Abl. -gibrouhhentlîh.
Vgl. gibrouhhôn sw. v.