Hauptquelle · Althochdeutsches Wörterbuch
giblâen sw. v.
gi- blâen sw. v. , mhd. geblæjen; ae. gebláwan ( red. v. ). — Graff III, 234. Finite Formen, die eine selbständige Bildung neben einfachem blâen beweisen, sind erst in den Salomonischen Glossen vom 11. Jh. an belegt. Da die adjektivisch gebrauchten Part. Praet. aber entweder lat. Präfixkomposita übersetzen oder ihrer Bedeutung nach das ahd. Kompositum nahelegen, sind sie sämtlich hier eingeordnet worden; vgl. blâen. ka-pla-: part. prt. nom. sg. m. -ter S 230,30 ( B ); acc. sg. n. -taz Gl 1,336,71 ( Rb ); ki-: acc. pl. n.? -tiu 621,12 ( ebda. ), vgl. u. 4; gi-: nom. sg. f. -tiu 4,172,41 ( Sal. …