Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewöhnlichkeit f.
gewöhnlichkeit , f. , substantivableitung von gewöhnlich, die sich in den ersten belegen gegen das vereinzelte, in Laszbergs liedersaal (2, no: 95 v. 20) belegte wönlichait, das mit gewonhait wechselt, deutlich abhebt. sie ist zuerst als rechtsbegriff beobachtet, mit der bedeutung des üblichen und herkömmlichen, die auch noch in einigen neueren belegen durchschlägt. sonst ist der neuere gebrauch durchweg von dem beim adjectiv zuletzt besprochenen bedeutungswandel getragen. vgl. gewöhnlichkeit Lexer 3, 976 . 1 1) doch mit beheltnisse unser, unser erbin und herrschafft rechten und gewohnlichkeit…