Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewinnbegierde f.
gewinnbegierde , f. , weit später beobachtet als das entsprechende adjectiv, ( vgl. unter gewinnbegierig): die gewinnbegierde, habsucht, la passion d'aquérir du bien. Schwan (1783) 1, 745 b ; gewinnbegierde s. gewinnsucht. Hilpert II , 1, 464 b ; vgl. auch Campe 2, 364 a (gewinnbegierde ... der höchste grad derselben ist die gewinnsucht); hier musz etwas ernsthaftes vorgegangen sein, da es wichtig genug ist, die gewöhnliche gewinnbegierde dieser leute zu unterdrücken. Sophie von La Roche frl. v. Sternheim (2) 247 Ridderhoff; die durch die concurrenz der käufer entstehende natürliche preiserhöh…