Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
geweine n.
geweine , gewein , n. , verbalsubstantiv zu weinen ( s. d. ). am frühesten belegt ist eine bildung, die sich in der form an die collectiva anschlieszt, vgl. gethierz u. a., vgl. gesteinze, gebeinze ( vgl. Grimm gramm. 2, 214 ): herr Dietherr von Isenburg bischof zu Meinz, in der drîer hern land ist grôsz geweinz von kindern, frauwen und auch von mannen. lied auf die schlacht bei Seckenheim bei Liliencron 114, 6 (1, s. 529); die heutige form, die mit der anderer verbalsubstantiva übereinstimmt, ist zuerst bei den Schlesiern belegt, und hat sich von da aus in der litteratur und in den wörterbüch…