Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewandig adj.
gewandig , adj. aus Nürnberger und Ulmer mundart zugleich belegt, nach den betreffenden lexicalischen angaben scheinbar auch mit der gleichen ausdehnung des bedeutungsumfanges. in wirklichkeit wird jedoch wol zu trennen sein: 1 1) an die unter 3, a, β , 6)) ( vgl. sp. 5263) gebuchte unterart der bedeutung pannus lehnt sich das adjectiv in der Nürnberger mundart an: gwantig ( Nürnberg, Hsl. ) von tüchern, dicht, gut. Schmeller 2 2 , 942 . ähnl. Schmid schwäb. wb. 517 . 2 2) mit der an der bedeutung vestis hervorgehobenen betonung des faltenwurfs stimmt überein: g'wantig, lang und weit zugeschni…