Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geviere n.
geviere , gevier , n. substantivableitung zu vier ( s. d. ). während in der heutigen sprache für den begriff des vierecks, insbesondere des quadrats, das substantivierte particip geviert ( s. d. ) durchgedrungen ist, hat sich das anfangs allgemeinere geviere auf die bergmannssprache zurückgezogen. bezüglich der form neigen die ältern belege im singular zu dem apokopierten gevier, erst seit Adelung (2, 640), der die erste wörterbuchnotiz beibringt, ist als grundform wiederum geviere festgesetzt. 1 1) als zeugnisz für eine allgemeinere verwendung des wortes ist zu betrachten: die gemeinen probir…