Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gevatterlen verb.
gevatterlen , gevätterlen , verb. , mundartliche bildung, deren litterarische verwendung auf den alemannischen stamm beschränkt ist, wogegen mundartliche anklänge selbst aus niederdeutscher gegend vorliegen ( vgl. unten ). die formen mit umlaut überwiegen, diejenigen ohne solchen sind aus dem kanton Wallis belegt; vgl. schweiz. idiotikon 1, 1130. es scheinen hier ableitungen von vater und solche von gevatter durcheinander zu spielen, vgl. gevattern , gevättern sp. 4673. 1 1) die hauptsächlichste verwendung geht vom spiele der kinder aus und läszt sich als nachahmung des gebahrens der erwachsen…