Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gevatterbitten n.
gevatterbitten , n. , substantivierter infinitiv zum obigen. da der wohlstand unter uns oft das gevatterbitten abwesender personen so nothwendig macht, dass dessen unterlassung zuweilen beleidigung ist. Künitz 18, 45 ; »aber base« sagte Vreneli »wer soll ihn zu gevatter bitten?« »Uli, versteht sich« sagte die base. »nein, base«, sagte Vreneli, »dies darf ich Uli doch wirklich nicht zumuthen; er könnte mich dauern; das gevatterbitten ist ihm ohnehin schrecklich zuwider. Gotthelf Uli der pächter cap. 6 ; dasz das gevatterbitten nicht eben die angenehmste verrichtung sei, hatte er immer gehört, a…