Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geuse f.
geuse f. , nebenform zu gause, gaufe, die hohle hand. vgl. oben sp. 1587 ff. 1544: (nimm) mirren eine geuse vol. fundgruben 1, 374 a aus einer mitteldeutschen handschrift. hierher gehören wol einige strittige und dunkle belege, die auf verschiedene stufen der bedeutungsentwicklung hinweisen : siu wil der zene schônen, siu enhât ir niut der giuse. aus den fragmenten in Myllers sammlung deutscher gedichte 3, 38 c , 123 , vgl. Lexer 1, 1026 ; es ist ein grosser herr unser gott, darumb mus er auch solch edle hochgeborne, reiche hencker und bötel haben, und wil, das sie reichthum, ehre und furcht v…