Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geüben
geüben , verstärktes üben ( s. d. ); der erste beleg stammt aus den Prudentiusglossen, exercet giuopit. Steinmeyer-Sievers 2, 455 ; sonst bietet weder die althochdeutsche noch die mittelhochdeutsche litteratur viel beispiele: owê, owê, her Tristan, daz ich iuwer ie gewalt gewan sô guoten, alse ich iezuo hân, und der alsô niht ist getân, daz ich in alsô geüben müge, als ez mir wege und tüge. Gottfried Tristan 10353 Bechstein; swenn ich mîn zouber geübe und mîner arzenîe dinc, sô wirt ein vrecher jungelinc vil schiere ûz im gemachet. Konrad v. Würzburg trojan. krieg 10464 ; daz wir dem almehtige…