Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getürstigkeit f.
getürstigkeit , f. , substantivbildung zum eben behandelten adjectiv. die form ist in der späteren mittelhochdeutschen dichtung, vor allem bei Konrad v. Würzburg, belegt. vgl. mhd. wb. 3, 16 a . Lexer 1, 951 . nachtrag 205. den höhepunkt erreicht die verwendung im 15. auf das 16. jahrhundert, um dann der präfixlosen form, die erstmals bei A. v. Halberstadt und Jeroschin belegt ist und dann bei Luther viel verwendet wird, platz zu machen. vgl. gedürstigkeit sp. 2055. 1 1) aus der litteratur des 13. bis 15. jahrhunderts: 1@a a) ohne ergänzungen und bestimmungen: kunst unde gelücke getürstekeit u…