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Getüne

mhd. bis Dial. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Getüne

Bd. 8, Sp. 1460
Ge-tüne (s. Getät[s]) Mosfrk gədī:n(ts), –ē:-, –e·i.-; Rip, Berg, SNfrk jəd:n(ts) usf. [OBerg n. Ürd.-L. daneben jəd:nts]; Klevld γədy u. -dnts, –dūnts Sg. t. n.: 1. Getue, unnötige Aufregung, aufgeregtes Wesen, Lärm, Krach, Umstände; vill G. mache (öm necks, öm ene, öm en Sach usf.); mat net vell G. domet; wat en G.; en G. am Gang han; ech kann dat (su en) G. net han (legge ‘leiden’); ech han des G. genog Rip, Allg. RA.: Dat es en Geschäf met dem Steff (Stefan) on en G. möt der Möhn (Tante)! Altk-Willr. In einem Hause, wo überall die Not herausschaut, herrscht Armmannsged. Malm. Gedöhnsberg Neckn. für Wuppert-Dönberg. — 2.a. allerhand Gerümpel Allg. — b. en dick G. dicker Anzug Neuw-Kurtschd. — c. et klen G. edles Eingeweide des Schlachttieres Köln-Widdersd.
786 Zeichen · 35 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    getünestn.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    ge-tüne stn. coll. zu tôn ( vgl. tun). sî sprâchen alle in eim getüne (: süne) W. v. Rh. 166,9.

  2. modern
    Dialekt
    Getüne

    Rheinisches Wb.

    Ge-tüne (s. Getät [ s ]) Mosfrk gədī:n(ts), –ē:-, –e·i.-; Rip, Berg, SNfrk jəd:n(ts) usf. [OBerg n. Ürd.-L. daneben jəd…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit getuene

0 Bildungen · 0 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von getuene

ge- + tuenen

getuene leitet sich vom Lemma tuenen ab mit Präfix ge-, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Keine Komposita gefunden — getuene kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.