Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getrüst n.
getrüst , n. nur in elsässischen denkmälern belegt, vielleicht an trust für trucht anzulehnen, insofern sich aus dem begriff gefolge leicht die vorstellung menge volkes, gedränge entwickelt: die wil waz Cunradinus noch do in den gezelten. des kam ein getrüst der vinde über inen und woltent in vohen. Closeners chron., d. städtechron. 8, 40 ; und an dem andern tage dernoch, do wihet in der bischof von Kolle zuo eime romeschen kunige wol umbe die mitte naht, und geschah daz darumbe daz deste minre getrustis wurde. 63; do zwüschent hette Hector einen künig gefangen von Kriechen, und das er den gef…