Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getrommel n.
getrommel , n. , verbalsubstantiv zu trommeln ( s. d. ), junge bildung: krieg! krieg! wiszt ihr auch, was ihr ruft? dasz es euch leicht vom munde geht ist wohl natürlich; wie lumpig aber unser einem dabei zu muthe ist, kann ich nicht sagen. das ganze jahr das getrommel zu hören; und nichts zu hören als wie da ein haufen gezogen kommt und dort ein andrer. Göthe ( Egmont 1 , 1) 8, 177; viel getrommel und wenig soldaten. Wander 1, 1641 ; eine ähnliche erscheinung erzählt A. v. Humboldt in seiner reise: abends gegen 7 uhr am 20ten hornung 1803 wurde die ganze schiffsmannschaft durch ein auszerorde…