Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getriebepfahl m.
getriebepfahl , m. , ausdruck der bergmännischen sprache, vgl. getriebe sp. 4531: getriebepfäle sind pfäle, so breit und forne straff zugerichtet werden und sind entweder von schwarten, oder gerissenen holtze. Minerophilos (1743) 254 b ; vgl. Chomel 4, 1026 ; getriebepfähle ... pfähle, welche mit ihrem spitzigen ende in den bruch getrieben werden, mit dem andern ende aber auf einer art von thüren ruhen, den eingefallenen schutt wegzuräumen und das nachfallen zu verhindern. Adelung 2, 639 ; abtreibe-, getriebe- treibepfahl, ein langes, starkes und scharf zugespitztes holzstück bei der abtreibez…